HowTo: Halsblei II

DSC01525_800Nachdem mein erster Versuch nicht mehr als ein Halsschmuck ist, versuche ich mich an einem 3 Kg Halsblei.
Prinzipiell gehe ich so vor, wie bei der 1,3 Kg Version, allerdings mit leichten Abwandlungen. Die größte Änderung dabei ist: Blei statt Sand. Es soll ja auch ein Halsblei und klein Halssand werden.

Zunächst wieder die Liste der benötigten Sachen:

  • Das Neo-Top vom ersten Versuch (davon ist noch genug übrig).
  • Einen Fahrradschlauch 26×1.75
  • VulkanisierkleberIMG_2099_800_scal
  • Einfassband.
  • Ein Blitzverschluss (Gurtverschluss) 25mm.
  • Einen Gurt 25mm
  • Faden
  • 10cm Schrumpfschlauch. Ich habe einen 2:1 36mm Schrumpfschlauch verwendet.
  • und natürlich 3Kg Bleikügelchen vernickelt.

Weiterhin eine Nähmaschine, Schere, Stift, eine Schraubzwinge, ein gutes Messer um erneut, diesmal etwas weniger Nähte aufzutrennen.

Zum verwendeten Faden, dem Einfassband und dem Neopren verweise ich auf den ersten Post zum Thema Halsblei.

Bei dem ersten Versuch habe ich mich hingesetzt, den Halsumfang gemessen und etwas gerechnet. Jetzt bin ich schlauer und mache das neue Halsblei einfach etwas kürzer. Später bemerke ich dann sicher, dass zu kurz auch nichts ist..

Zunächst wid das eine Ende des Fahrradschlauchs verklebt oder besser gesagt vulkanisiert. D.h. ich habe in den Schlauch bis ca. 5cm vom Ende Vulkanisierungspaste verstrichen und nach ca. 8 Minuten Trockenzeit das Ende fest DSC01449_800_scalzusammen gepresst. Dann habe ich auf der einen Seite erneut bis ca. 5 cm vom Ende mit Vulkanisierpaste eingestrichen (siehe Bild oben), und nach weiteren 8 Minuten gefaltet, sodass dass Ende richtig Dicht abschließt. Um das ganze zu sichern, habe ich darüber ein 5 cm kurzes Stück Schlauch gezogen.

Also wieder dDSC01447_800en Fahradschlauch füllen diesmal mit Blei. Wie anfangs erwähnt, kommen diesmal 3Kg Füllmaterial zu Einsatz, da ich mit 2,5 Kg immernoch leichten Auftrieb bei ca. 2 Meter Tiefe habe. Ich habe mir aus einem HT-Übergang Gußrohr DN 50, den ich früher als Bellend für mein Schulungs e‘ HT Didge verwendet habe, einen Trichter gebastelt in den ich das Blei eingefüllt habe.

DSC01455_800Danach die richtige Länge abmessen oder wir wir Profis es machen: Schätzen ;-). Und das habe ich natürlich ganz professionell zu kurz geschätzt :-(. Dann auf der noch offenen Seite den Schlauch mit Vulkanisierpaste bestreichen, 8 Minuten warten und dann dicht verschließen.

DSC01469_800Als nächstes habe ich mich, damit der Schlauch sich nicht längt, dafür entschieden einen Gurt einzuziehen, bzw. in die Innenseite der Neoprenummantelung einzunähen. Also den Gurt und das Neopren ausmessen und in der richtigen Länge zuschneiden. DSC01471_800In den Gurt habe ich die beiden Gurtverschüsse eingenäht.

Nachdem ich das Neopren über den Schlauch gezogen habe, sah das  fertige Halsblei DSC01477_800so aus. Es hatte zwei Optimierungspotentiale. Das eine war, dass sich der Schlauch in der Ummantelung hin und her bewegte. Das zweite war das Aussehen. Der Orange/Schwarze Gurt war für mein Ästetisches Empfinden zu prominent am Ende wahrzunehmen. Also, raus aus der Ummantelung und überarbeiten.

Ich habe gehört, es sei schon vorgekommen, dass der Fahrradschlauch risse bekommen hat und die Bleikügelchen sich im Schwimmbad verteilt haben. Daher habe ich zur Absicherung einen zweiten Schlauch über den ersten gezogen. Damit  Klingt einfach, hat mehrere Stunden gedauert.

DSC01490_800Die beiden Enden des äußeren Schlauchs habe ich auch wie schon beschrieben zugeklebt. Um die beiden Enden sicher Waserdicht zu verschließen und zur Fixierung des Gurtes habe ich die benden Enden noch mit einem 4-5 cm langen Stück Schrumpfschlauch überzogen, in das ich den Gurt mit eingezogen habe.

Dann nur noch die Neoprenummantelung wieder überziehen und weitere 2 Stunden später und inzwischen mit schwindenden Kräften in den Fingern, die Enden am jeweiligen Gurtverschluss zusammennähen, um dem ästetischen Empfinden entgegen zu kommen.

Fertig: Halsblei und ich auch…DSC01524_800

 

 

 

 

 

 

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