Feb 24

Muskuläre DysbalancenVerschiedene Ärzte haben mir gesagt, Schwimmen könne Gelenken und Muskulatur nicht so schaden wie z.B. das Laufen oder Joggen.

Nachdem wir nun einige Zeit intensiver aber immer noch ohne Anleitung Schwimmend unterwegs sind, habe ich bei mir festgestellt, dass die Muskelgruppe um die cingulum membri superiores nach dem Training immer häufiger verspannt sind und ich das Gefühl habe, die Schultern ziehen sich immer mehr nach vorne. Es stellt sich für mich die Frage, ist häufiges intensives Training und die Beschränkung auf Brustschwimmen vielleicht eine mögliche Ursache für eine Muskeldysbalance? Wie äußert sich diese? Was sind die Folgen? Und kann man an Hypochondrie zugrunde gehen?

Damit es nicht so weit kommt, und um etwas Abwechslung in das Schwimmtraining auf der 50 Meter Bahn in Sindelfingen zu bringen, bin ich weiterhin bemüht verschiedene Schwimmstile zu erlernen und zu trainieren. Dabei werde ich häufig mit unterschiedlichen Geschmacksnoten der Duftwässerchen einzelner Mitschwimmer konfrontiert, wenn ich zum Beispiel beim Rückenschwimmen die Richtung nicht halten kann und bei der Kollision mit der Begrenzung der Schwimmbahn den Versuch starte, teile des tragenden Mediums im Schwimmbecken durch eine Schreck induzierte extensive Aspiration aufzunehmen. Mit anderen Worten, ich schleppe mich hustend und hektisch paddelnd zum anderen Beckenrand und Frage mich dabei welche der Duschen Parfüm statt Wasser versprüht.

Zurück zur Dysbalance: Ich werde wohl auch das Laufen und Radfahren intensivieren. Vielleicht werden dann auch die Verspannungen im Schulterbereich etwas besser. Was sind denn Eure Erfahrungen?

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