Nov 01

Gestern habe ich etwas zögerlich versucht die Tipps von Total Immersion umzusetzen, aber heute habe ich mich nicht durch vermeindlich peinliche paddel Bewegungen und toter Mann spielen ablenken lassen. Ich war zwar etwas länger im Wasser, als sonst, habe aber fast ausschließlich Freistil geübt. Unterbrochen wurde ich nur durch gelegentliches Auflaufen auf Mitschwimmer in der Bahn. Interessant ist, dass bislang ich das zu überholende Hindernis war und das trotz relativ hoher Anstrengung. Nach 200-300 Meter war ich meist völlig  am Ende. Heute bin ich ~ 3.5 Kilometer geschwommen und das ohne gravierende Schäden. Alleine die seitlichen Bauchmuskel melden sich etwas und verlangen ein paar Stunden Ruhe. Arme und Rücken hingegen sind nicht sonderlich beeindruckt.

Also was habe ich anders gemacht? Reduce the bubbles, relax arm and head, rotate not too much not too less, relax the recovery, rotate a little more to breathe easily, tune the kick… Alles relativ einfach für sich genommen. Aber die Herausforderung liegt darin, alles zusammen und bei jedem Zug zu beachten. Und da habe ich noch einiges zu üben, denn schon nach wenigen Bahnen merke ich, dass der Kopf wieder hoch geht, die Arme nicht mehr locker sind, die Beine nicht mehr synchron sind, usw, usw.

Aber es ist genial zu spüren, wie einfach ich auf einmal mit Schwimmvereins Freistilern mithalten kann, und dass ohne kurz vor der nächsten Wende ab zu saufen.

Ich werde es weiter üben.

Okt 31

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Nacht diesmal etwas länger war. Aber dafür habe ich jetzt ein paar extra Minuten um erneut Terry Laughlin coach bei Total Immersion zu lauschen und mir ein paar Tricks aus seiner  Präsentation der New England Multisport Expo mit auf den Weg zu nehmen.

Auf nach Sindelfingen in das einzige 50 Meter Schwimmbecken in der näheren Umgebung und gleich mal ausprobieren.

Nov 06

“You can never be too good looking or to well equiped”.

Trifft das auch auf das Schwimmbad zu. Und was bringt der Hightech Anzug wirklich. In diesem Video werden viele unterschiedliche Aspekte des highend Schwimmens angerissen. Am besten gefällt mir der Schwimmroboter. Damit ist das Schwimmen nicht mehr so anstrengend, denn die Technik übernimmt das Training. Was es so alles gibt.

Okt 18

Honi soit qui mal y pense.

Bislang habe ich mich auf den Bruststil konzentriert und komme damit auch relativ zügig und effizient voran, aber nach 15 Kilometern, habe ich tatsächlich bei den bisherigen 24-Stunden-Schwimmen Probleme mit den Knien bekommen. Daher habe ich mich entschlossen Kraul- bzw. Freistil zu erlernen, um auf der langen Strecke auch eine Alternative zu haben.

Nach den ersten Versuchen dachte ich, 50 Meter schaffe ich nie. Da ich aber schon nach ein paar Trainingseinheiten eine ganze Bahn kraulen kann, ohne völlig erschöpft aus dem Wasser geborgen werden zu müssen, fängt es langsam an Spass zu machen. Dennoch bin ich mit Brustschwimmen immer noch deutlich zügiger unterwegs.

Vielleicht sollte ich meinen Schwimmstil einmal von einem Profi begutachten und kommentieren lassen.

Bis dahin halte ich mich an die verschiedenen Lernvideos und Internet Ratgeber Schwimmen