Gestern habe ich etwas zögerlich versucht die Tipps von Total Immersion umzusetzen, aber heute habe ich mich nicht durch vermeindlich peinliche paddel Bewegungen und toter Mann spielen ablenken lassen. Ich war zwar etwas länger im Wasser, als sonst, habe aber fast ausschließlich Freistil geübt. Unterbrochen wurde ich nur durch gelegentliches Auflaufen auf Mitschwimmer in der Bahn. Interessant ist, dass bislang ich das zu überholende Hindernis war und das trotz relativ hoher Anstrengung. Nach 200-300 Meter war ich meist völlig am Ende. Heute bin ich ~ 3.5 Kilometer geschwommen und das ohne gravierende Schäden. Alleine die seitlichen Bauchmuskel melden sich etwas und verlangen ein paar Stunden Ruhe. Arme und Rücken hingegen sind nicht sonderlich beeindruckt.
Also was habe ich anders gemacht? Reduce the bubbles, relax arm and head, rotate not too much not too less, relax the recovery, rotate a little more to breathe easily, tune the kick… Alles relativ einfach für sich genommen. Aber die Herausforderung liegt darin, alles zusammen und bei jedem Zug zu beachten. Und da habe ich noch einiges zu üben, denn schon nach wenigen Bahnen merke ich, dass der Kopf wieder hoch geht, die Arme nicht mehr locker sind, die Beine nicht mehr synchron sind, usw, usw.
Aber es ist genial zu spüren, wie einfach ich auf einmal mit Schwimmvereins Freistilern mithalten kann, und dass ohne kurz vor der nächsten Wende ab zu saufen.
Ich werde es weiter üben.
Letzte Kommentare